Wissenswertes über das Boxen - Begriffe und Erklärungen
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| Begriff |
Definition |
| T.K.O. - technisches K.O. |
Bei einem technischen K.O. hat der Ringrichter entschieden, dass es nicht mehr möglich ist, den Kampf fortzuführen. Dies kann durch mehrere Umstände begründet sein. Zum einen kann der Ringarzt dem Ringrichter einen Abbruch des Kampfes empfohlen haben, da eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung durch eine Verletzung besteht. Es kann sich aber auch einer der beiden Boxer verletzt haben, ohne dass einer der beiden Kämpfer daran Schuld hat.
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| Altersklassen Amateure |
Altersklassen des Amateurboxens
unter 9 Jahre Schüler C
9 - 11 Jahre Schüler B
bis 13 Jahre Schüler A
bis 15 Jahre Jugend
bis 17 Jahre Kadetten
bis 19 Jahre Junioren
19 Jahre Herren
ab 30 Jahre Grosse Herren
ab 45 Jahre Alte Herren
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| Amateurboxen |
Das Amateurboxen unterscheidet sich grundlegend zum Profiboxsport. Beim Amateurboxen, auch olympisches Boxen genannt, steht der sportliche Vergleich im Vordergrund. Es geht hierbei um das Erreichen der höchsten Punktzahl durch Taktik, Schnelligkeit und natürlich Stil. Die Regeln für das Amateurboxen legt die AIBA, der Weltverband für Amateurboxsport, fest. An den olympischen Spielen dürfen nur Amateurboxer teilnehmen, die der AIBA angehören.
Beim Amateurboxen wird 4 Runden lang zu je 2 Minuten geboxt. Die Anzahl der Treffer ist entscheidend, wobei ein Treffer erst zählt, wenn 3 Punktrichter einen Schlag innerhalb einer Sekunde als Treffer anerkennen. Amateurboxer müssen beim Kampf einen Kopfschutz und ein ärmelloses T-Shirt tragen. Das T-Shirt muss sich in der Farbe deutlich von der Hose unterscheiden, damit man klar die Gürtellinie erkennen kann. Amateur-Boxhandschuhe haben eine weiße Trefferfläche. Das dient dazu, regelwidrige Treffer schneller zu erkennen.
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| Aufbaukämpfe |
Aufbaukämpfe werden dazu genutzt, den Kampfrekord eines Boxers nach oben zu treiben. Bei diesen Kämpfen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ein Boxer den Kampf verliert. Die Gegner, die ausgesucht werden, haben schon oftmals verloren und treten fast nur noch bei Aufbaukämpfen an. Diese Gegner nennt man meistens auch "Fallobst".
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| Aufwärtshaken |
Der Aufwärtshaken (Kinnhaken) wird im Boxsport auch „Uppercut“ gekannt. Aufwärtshaken werden in den meisten Fällen mit der Schlaghand ausgeführt, wobei das Ziel das Kinn des Gegners ist. Er wird aus der Nabelgegend ausgehend in eine Aufwärtsbewegung ausgeführt, daher auch der Name „Haken“, denn es entsteht hierbei die Form eines Hakens.
Er wird in den meisten Fällen aus nächster Nähe ausgeführt, denn er hat dabei die größte Wirkung.
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| Blocken |
Beim Blocken werden gegenerische Schläge mit den Boxhandschuhen abgefangen, bzw. abgeleitet.
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| Box |
Das Kommando "Box" gibt der Ringrichter, wenn nach einer kurzen Unterbrechung weitergekämpft werden soll.
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| Boxbandagen |
Boxbandagen sind dazu da, die Hand- und Fingerknochen und die Sehnen zu schützen. Besonders sollen dabei das Handgelenk und der Daumen geschützt werden. Um diesen Verletzungen vorzubeugen, werden grundsätzlich vor jedem Training und jedem Boxkampf die Hände bandagiert. Es gibt verschiedene Arten von Boxbandagen, natürlich auch spezielle Ausführungen für Frauen und Kinder. Sie sind erhältlich in verschiedenen Materialien, mit Daumenschlaufe und Klettverschluß oder auch als Handbandage, die nicht gewickelt werden muss.
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| Boxhandschuhe |
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| Boxverbände |
IBA (International Boxing Association)
IBO (International Boxing Organization)
IBC (International Boxing Council)
IBU (International Boxing Union)
PBO (People´s Boxing Organisation)
UBF (Universal Boxing Federation)
NBA (National Boxing Association)
WAA (World Athletic Association)
WBB (World Boxing Board)
WBU (World Boxing Union)
WBF (World Boxing Federation)
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| Break |
"Break" ist ein Kommando des Ringrichters, um einen Boxkampf für kurze Zeit zu unterbrechen. Es wird meistens dann vom Ringrichter benutzt, wenn zwei Boxkämpfer getrennt werden sollen, die sich gerade unklammern.
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| Clinch |
Zum Clinch kommt es, wenn ein Boxer total erschöpft und einem K.O. nahe ist. Er umklammert dann seinen Gegner, wird aber vom Ringrichter ermahnt, denn dies gilt als verboten.
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| Cross |
Als Cross bezeichnet man einen Konterschlag, bei dem ein Boxer unter der Geraden seines Gegners durchtaucht und dann versucht, den Gegner oberhalb des Schlagarmes zu treffen.
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| Cut |
Als Cut (Schnitt) wird im Boxsport eine stark blutende, offene Wunde im Gesicht eines Boxers bezeichnet. Cutts können durch Kopfstöße oder heftige Schläge in das Gesicht zustande kommen. Der Kampf wird dann abgebrochen, wenn die Verletzung bzw. Blutung zu stark ist. Da während eines Kampfes eine Wunde nicht gleich genäht werden kann, werden diese vorerst mit Vaseline behandelt, um die Blutung etwas zu stillen.
Viele Boxer haben extra einen „Cut-Man“ in ihrer Boxecke, der sich speziell um die Prophylaxe und Versorgung dieser Wunden kümmert.
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| die erfolgreichsten DDR-Boxer |
Acht DDR Meisterschaftstittel errangen:
Stefan Förtser, Gera, 1971-78
Jürgen Fanghänel , Gera, 1972/ 1975-81
Dietmar Geilich, Frankfurt (Oder), 1973/ 1975-77/ 1979-81/ 1983
Uli Kaden, Gera, 1980-87
Sieben Tietel errangen:
Ulrich Beyer, Frankfurt (Oder) , 1971-77
Peter Diephold, SC Dynamo, 1966/ 1967/ 1969/ 1970/ 1972-74
Sechs Titel errangen:
Ottomar Sachse, Halle, 1971-73/ 1975-77
Bruno Guse, Schwerin, 1959-64
Fünf Titel errangen:
Rolf Caroli, Halle, 1955-57/ 1959-60
Jürgen Schlegel, Schwerin, 1964-65/ 1968-70
Manfred Wolke, Frankfurt (Oder), 1967-71
Bernd Wittenburg, SC Dynamo, 1972-76
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